Abteilung Bodendenkmalpflege im Helms-Museum
Landkreis Harburg
Die meisten Menschen denken beim Stichwort Archäologie an das alte Ägypten, an Griechen oder Römer. Jedoch gibt es auch im Landkreis Harburg eine Vielzahl von Bodendenkmalen, so der rechtlich korrekte Begriff für archäologische Fundplätze. Derzeit sind es immerhin über 5000, von denen mehr als 2000 noch obertägig sichtbar sind.
Der jetzige Bestand ist jedoch nur ein Ausschnitt dessen, was im Untergrund verborgen ist. Immer wieder werden bei Bau-, Forst- und Feldarbeiten bislang unbekannte vorgeschichtliche Siedlungsspuren und Gräberfelder entdeckt.
Zu den obertägig sichtbaren Bodendenkmalen im Landkreis gehören in der Geest hauptsächlich Großsteingräber, Grabhügel, Steinmale und Landwehren. In der Marsch handelt es sich überwiegend um Wurten und alte Deiche. In der Erde verborgen sind hingegen Urnenfriedhöfe, Körpergräberfelder und vor allem die Siedlungen, in denen die prähistorischen Menschen lebten.
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