Goldrausch
Schmuck, mitgebrachte Münzen und Metallknöpfe werden vergoldet
Die Faszination des Goldes geht bis in die Frühzeit des Menschen zurück. Das glänzende Edelmetall wurde bereits in der Bronzezeit mit Macht und Reichtum gleichgesetzt. So war das Tragen von Goldschmuck auch nur einem kleinen Teil der Bevölkerung vorbehalten. Gold war somit nicht nur schmückendes Element, sondern verwies auch immer auf die hohe soziale Position des Trägers.
Auch im Helms-Museum herrscht das "goldene Zeitalter". Die Museumskinder werden die Kunst der Blattgold-Verarbeitung erlernen. Nach antiken Methoden werden mitgebrachte Münzen und Metallknöpfe vergoldet und zu glänzenden Schätzen.
Steinzeitschmuck und Körperbemalung
Ketten aus Muscheln und Tonperlen sowie Tattoos und farbige Bemalung schmücken den modernen Steinzeitmenschen

Auf der ganzen Welt schmücken die Menschen ihren Körper. Ringe, Ketten, Armbänder - all das sind schmückende Elemente, an denen man sich erfreut. In vielen Gesellschaften, insbesondere bei den Naturvölkern, wird auch der Haut große Aufmerksamkeit geschenkt. Durch Körperbemalung und dem Stechen von kunstvollen Tätowierungen erfährt die Haut ihre spezifische Verzierung. Doch neben dem Wunsch "schön auszusehen" hatte die Bemalung auch häufig Schutzcharakter, zum Beispiel gegen böse Geister.
Die Tradition der Köperschmückung geht bis zu unseren Vorfahren in der Steinzeit zurück, sie ist quasi so alt wie die Menschheit selbst. In der Steinzeitwerkstatt werden sich die "Sonntagskinder" wie ihre steinzeitlichen Verwandten schmücken. Dafür werden nach dem Vorbild modebewusster Neandertaler Ketten aus Tonperlen und Muscheln hergestellt. Spannend und exotisch wird es bei der Körperbemalung mit den selbst hergestellten Erdfarben. Der "Steinzeit-Trend" darf natürlich mit nach Hause genommen werden.