Bodendenkmalpflege - was ist das?
Denkmalschutz ist in Deutschland eine öffentliche Aufgabe, deren gesetzliche Rahmenbedingungen von den einzelnen Bundesländern festgelegt werden. Die Denkmalschutzgesetze sehen vor, dass Denkmale zu schützen, zu erhalten und wissenschaftlich zu erforschen sind. In der Freien und Hansestadt Hamburg und im Landkreis Harburg werden die Aufgaben der Bodendenkmalpflege durch das Helms-Museums erfüllt. So gibt das Helms-Museum Stellungnahmen zu Flächennutzungsplänen, Bebauungsplänen und Bauanträgen ab. Es führt Notbergungen und Ausgrabungen durch, wertet diese wissenschaftlich aus und archiviert die Dokumentation und die Funde in seinem Magazin. Die Funde werden außerdem konserviert und restauriert. Darüber hinaus pflegt das Helms-Museum eine umfassende Fotosammlung und Ortsakten, in denen die bekannten Bodendenkmale aufgelistet sind.
Bodendenkmale
Bodendenkmale sind Hinterlassenschaften von Menschen der Vergangenheit wie z.B. Siedlungen und Friedhöfe. In Hamburg und im Landkreis Harburg sind mehrere Tausend Bodendenkmale bekannt. Dies ist jedoch nur die Spitze des Eisbergs, denn ein Großteil der archäologischen Fundstellen ist oberirdisch nicht sichtbar, sondern unter Äckern, Wäldern oder moderner Bebauung verborgen.
Ziel ist es, Bodendenkmale zu schützen und zu erhalten. Nur wenn erhebliche andere öffentliche Belange gegen eine Erhaltung sprechen, sind Erdbaumaßnahmen im Bereich von Bodendenkmalen überhaupt zulässig. Dann werden vor Beginn der Baumaßnahme durch eine fachgerechte Dokumentation und Bergung der Funde und Befunde im Rahmen einer Ausgrabung so viele Erkenntnisse wie möglich gesichert.
Archäologische Funde
Sie haben Fragen zur Bodendenkmalpflege? Sie wollen bauen und wissen nicht, ob Sie eine bodendenkmalrechtliche Genehmigung benötigen? Sie haben beim letzen Spaziergang einen archäologischen Fund entdeckt?
Kommen Sie zu uns: in der Abteilung Bodendenkmalpflege im Helms-Museum erhalten Sie eine fachgerechte Beratung.


