Die Dauerausstellung zur Harburger Stadtgeschichte
Freuen Sie sich auf unsere neue stadtgeschichtliche Ausstellung ab 2011/12!
Im Mai 2009 konnte die neue archäologische Dauerausstellung im Museumsgebäude am Harburger Rathausplatz eröffnet werden. Gleichzeitig ist es gelungen, dem aus den 1950er Jahren stammenden Haupthaus des Helms-Museums am Museumsplatz, durch einen großzügigen Foyer-Anbau ein einladendes und modernes Gesicht zu verleihen. Ab 2011/12 soll dieses Haus das zweite Standbein des Helms-Museums, die Abteilung zur Harburger Stadtgeschichte, beherbergen. Diese Dauerausstellung wird derzeit neu konzipiert und zieht damit demnächst wieder an ihren ursprünglichen Standort in das Hauptgebäude am Museumsplatz.
Anhand von Modellen, historischen Ansichten, Stadtplänen und einer Vielzahl anderer historischer Objekte wird künftig hier die Geschichte der bis 1937 selbständigen Stadt Harburg von ihren Anfängen als umkämpfte Burg bis zu ihrer Blütezeit als bedeutende Industriestadt gezeigt.
Harburg als Residenzstadt
Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Harburg als Residenzstadt. Von 1527 bis 1642 residierten und regierten in Harburg die Herzöge Otto I., Otto II. und Wilhelm von Braunschweig und Lüneburg, die Angehörige des welfischen Herzogshauses waren. In den knapp 120 Jahren ihrer Regierung erlebte Harburg eine erste Blütezeit. Die Herzöge unternahmen verschiedene Anstrengungen, ihre Residenzstadt in wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht zu entwickeln. Eine der ersten Maßnahmen war die Gründung der Schützengilde, die noch heute zu einer der bedeutendsten gesellschaftlichen Kräfte in Harburg zählt.
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